Trailrunning, mehr als ein Lauf, ein Abenteuer …
Nehmen Sie das Laufen, fügen Sie Wege, Hügel, eine außergewöhnliche Naturkulisse, den Duft des Unterholzes, alpine Panoramen und die Vulkane von La Réunion hinzu, würzen Sie das Ganze mit einigen Höhenmetern (in Wahrheit mit ziemlich vielen Höhenmetern …), vermischen Sie alles – und Sie erhalten das, was Millionen von Läufern entdeckt und für sich angenommen haben: den Trail!
Trail ist ein Abenteuer.
Im Vergleich zum Asphalt ermöglicht der Trail den Läufern, mit der Natur in Einklang zu kommen. Vergessen Sie die Kopfhörer, die Sie von der Welt abschotten – die Melodie ist da, überall um Sie herum, und sie ruft Sie. Die Kulisse ist ideal … los geht’s! Entfliehen Sie dem Alltag.
Entdecken Sie unsere Kollektion TRAIL
Trail ist vor allem eine Einstellung. Eine Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer. Doch jenseits dieser poetischen, beinahe philosophischen Betrachtung des Laufens bleibt Trail eine Extremsportart. Die technischen und körperlichen Anforderungen dieser Sportart sind deutlich höher als beim herkömmlichen Laufen auf Asphalt.
Ein Trail bietet eine große Vielfalt an Untergründen: Schotter, Gras, Erde, Sand, Schlamm und sogar Schnee! Das Gelände ist oft uneben und von mehr oder weniger leicht zu umgehenden Hindernissen durchzogen. Sie überwinden Wurzeln, Felsen, Baumstämme und Bäche. Sie werden denken, dass Trails alles haben, was einen echten Hindernisparcours ausmacht. Da liegen Sie falsch. Ein Trail ist noch viel härter! Denn was den Trail neben seinem holprigen Streckenverlauf wirklich auszeichnet, sind die positiven Höhenmeter. 1.000 Meter, 2.000 Meter, 5.000 … bei manchen Ultra-Trails sogar bis zu 10.000 Meter!
Glücklicherweise können Sie aus den gängigsten Distanzen diejenige auswählen, die am besten zu Ihnen passt. Es gibt den „Natur-Trail“ mit weniger als 20 km, den „echten“ Trail über 20 bis 80 km und natürlich den Ultra-Trail über 80 km.
Ihr erster Trail
Natürlich müssen Sie sich vorbereiten und viel trainieren. Lange. Auch wenn Sie ein erfahrener Läufer sind, sollten Sie bedenken, dass Trail eine sehr anspruchsvolle Intervallbelastung für die Muskeln darstellt und Ihren Herzrhythmus zwangsläufig unregelmäßig beansprucht.
Die Höhenmeter werden Ihren Körper einer harten Belastungsprobe unterziehen. Dennoch müssen Sie konzentriert bleiben, um nicht in die Fallen dieser unebenen Strecken zu geraten. Achten Sie gut darauf, wohin Sie treten!
Das sollten Sie im Training üben: Bergauf, bergab und wieder bergauf. Gewöhnen Sie sich daran. Lernen Sie außerdem – und vor allem –, zu gehen. So können Sie die Belastung durch den Wechsel des Tempos abfedern, Ihre Atmung regulieren und anschließend wieder durchstarten.
Setzen Sie sich für Ihren ersten Trail ein ehrgeiziges, aber realistisches Ziel, deutlich unterhalb der Distanzen, die Sie auf Asphalt normalerweise beherrschen. Denken Sie nicht an die Zeit, sondern schlüpfen Sie bescheiden in die Rolle eines aufmerksamen Finishers, der auf seinen Schritt achtet, seine Atmung gut kontrolliert und sich perfekt an das Gelände angepasst hat. Beginnen Sie nicht zu schnell – eine 2 oder 3 km lange Steigung läuft man nicht im selben Tempo wie eine Stadionrunde oder eine Joggingrunde durch das Viertel. Wer eine Steigung zu schnell angeht, ist entweder ein Anfänger, der wenige hundert Meter später völlig außer Atem gehen muss, oder ein erfahrener Läufer, der den Gesamtsieg anstrebt. Und Sie wollen (oder können) weder das eine noch das andere sein.
Versuchen Sie, sich im Voraus mit der Strecke vertraut zu machen und sie sich vorzustellen, damit Sie Ihre Kräfte zwischen „Angriffs-“ und „Erholungsabschnitten“ einteilen können. Helfen Sie sich während des Rennens an schwierigen Hindernissen gegenseitig. Was den Trail ebenfalls so reizvoll macht, ist sein menschlicher und solidarischer Geist. Eine wahrhaft gemeinschaftliche Erfahrung.

Für die Ausrüstung werden einige spezielle Elemente empfohlen. Trail-Schuhe mit besserem Halt und verstärktem Aufbau. Für Ihren ersten Lauf reichen Ihre Straßenschuhe zwar aus, aber Sie werden schnell feststellen, dass die Haftung eine völlig andere ist als auf der Straße.
Vor allem: Denken Sie daran, sich zu verpflegen. Warten Sie nicht, bis Sie durstig sind, sondern trinken Sie alle 20 Minuten einige Schlucke von Ihrem Lieblingsgetränk und essen Sie alle 7 km einen Energieriegel sowie gegebenenfalls alle 5 km ein Energiegel (eher gegen Ende der Strecke): Diese Angaben hängen selbstverständlich vom Gelände ab, denn beim Trail sind Zeiten und Distanzen sehr relativ ….
Zum Schluss ist unser wichtigster Rat, dass Sie Spaß haben. Der Trail führt Sie dazu, Landschaften in Ihrer Region, Ihrem Land und rund um die Welt zu entdecken, die Ihnen bisher unbekannt waren. Vor allem aber werden Sie sich selbst neu entdecken.
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Je schwächer der Körper ist, desto mehr bestimmt er.
Je stärker er ist, desto mehr gehorcht er.
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