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Vorbereitung auf die UTTN, von Guillaume Klein

Bald werden Sie in Ihre neue Sportsaison starten und am 4. und 5. Juni 2022 an einem der Wettbewerbe des Ultra Trail Tour Nancy teilnehmen.

Schritt 1

Neben dem Training ist die Ernährung ein grundlegender Bestandteil der Leistungspyramide. Vor allem die tägliche Ernährungsgrundlage ermöglicht es, den Körper bestmöglich vorzubereiten, insbesondere auf Langstrecken-Ausdauerwettkämpfe.

Hier sind die 10 Tipps für eine gesunde Ernährung:

Die Ziele:
  • Energie und Sättigungsgefühl regulieren.
  • Ein gesundes Körpergewicht halten.
  • Über ein starkes und widerstandsfähiges Immunsystem verfügen.
Eine Grundregel:

Unverarbeitete, naturbelassene Produkte essen, die größtenteils aus biologischem und lokalem Anbau stammen.

„Auf seine Ernährung zu achten, ist eine tägliche und langfristige Angelegenheit – keine Diät, sondern eine gesunde Lebensweise.“


 

Tipp Nr. 1

Reichlich abwechslungsreiches Gemüse und Obst in angemessener Menge zu sich nehmen, um den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Antioxidantien und Ballaststoffen zu decken.

Zu jeder Mahlzeit:

  • Vielfältiges Gemüse der Saison (Kohl, grüne Bohnen, Mangold, Brokkoli, Spinat, Fenchel …), Salat und saisonales Rohkostgemüse (Karotten, Zucchini, Gurken, Sellerie, Rote Bete, Radieschen, Chicorée …), frische Produkte, wobei Konserven vermieden und schonendes Dampfgaren bevorzugt werden sollten.
  • Frisches Saisonobst in angepasster Menge, je nach körperlicher Aktivität 3 bis 5 Portionen täglich, wobei Fruchtsäfte vermieden werden sollten.
Tipp Nr. 2

Hochwertige Kohlenhydrate in angepasster Menge verzehren, um ein ausgeglichenes Blutzuckerniveau sicherzustellen, vor allem im Zusammenhang mit körperlicher Aktivität.

Zu bevorzugende Kohlenhydrate:

  • Frisches Obst und Gemüse.
  • Trockenfrüchte (Aprikosen, Feigen, Pflaumen …).
  • Knollen (Süßkartoffel, Topinambur, Pastinake …).
  • Kürbisse (Hokkaido, Butternusskürbis, Gartenkürbis …).
  • Vollkorn- oder teilentrahmte Getreideprodukte und Ähnliches (Vollkornreis, Basmatireis, Wildreis, Quinoa, Buchweizen, Hirse, Haferflocken …).
  • Vollkornbrot (mit Sauerteig, Vollkorn-, Mehrkorn-, mit Körnern …).

Zu meidende Kohlenhydrate:

  • Raffinierte Getreideprodukte (weißer Reis, Pasta, Weißbrot …).
  • Weißer Zucker.
  • Fruchtsäfte, Limonaden, Energydrinks …
  • Kuchen, Kekse, Gebäck, Feingebäck …
  • Dessertjoghurt, Dessertcreme, Eis …
  • Frühstücksflocken.
  • Industriell hergestellter Brotaufstrich.
  • Chips, Knabbergebäck …
  • Schokoladenriegel …
Tipp Nr. 3

Für den Erhalt der Muskelmasse eine ausreichende Zufuhr vielfältiger hochwertiger Proteine sicherstellen und gleichzeitig den Anteil pflanzlicher Proteine erhöhen.

  • Tierische Proteine: Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Milchprodukte.
  • Pflanzliche Proteine: Getreide und Alternativen, Hülsenfrüchte, Algen, Ölsaaten, Nüsse, Samen, Obst, Trockenfrüchte, Pilze…

„Den Verzehr von rotem Fleisch und Milchprodukten begrenzen und Wurstwaren vermeiden“

Tipp N°4

Essenzielle Omega-3-Fettsäuren ergänzen, um die allgemeine Funktion des Organismus zu optimieren (pflanzliche Würzöle wie Raps-, Walnuss-, Leindotter-, Lein- und Hanföl…; Walnüsse; Leinsamen, Hanf, Chia…; fetter Fisch wie Sardinen, Makrelen, Lachs…).

Jeden Tag:

  • Mindestens 1 bis 2 Esslöffel natives Omega-3-Öl extra (Raps-, Lein-, Walnuss-, Leindotteröl…) aus erster Kaltpressung, roh als Würze über die Speisen geben.
  • 1 bis 2 Teelöffel Samen (gemahlener Leinsamen, Hanf, Chia…) pro Mahlzeit.
  • Mindestens 30 bis 60 g einer Mischung aus Walnüssen und Mandeln.

2- bis 3-mal pro Woche:

  • Fetten Fisch, frisch oder vorzugsweise in Konserven im Glas, insbesondere Sardinen, Makrelen und Sardellen, die weniger Schwermetalle enthalten als Lachs oder Thunfisch.

Zu begrenzen:

  • Fettes Fleisch (Wurstwaren, fettes Rindfleisch, Schweinefleisch, Schaffleisch, Lammfleisch…).
  • Milchfette und industrielle Fette (Butter, Margarine, fetter Käse, Sahne…).
  • Verarbeitete Produkte (Fertiggerichte, industrielle Pizzen, Chips, Kuchen, Kekse, Gebäck, süße Brotaufstriche…).
Tipp N°5

Übermäßigen Verzehr von Milchprodukten vermeiden, da sie entzündliche Reaktionen im Darm auslösen können.

„Hochwertige Milchprodukte aus Ziegen- oder Schafmilch bevorzugen“

Tipp N°6

Bevorzugen Sie glutenfreies Getreide und glutenfreie Alternativen (Reis, Quinoa, Hirse, Amarant, glutenfreier Hafer, Buchweizen, Teff, Fonio, Sorghum…), und begrenzen Sie gleichzeitig glutenhaltige Lebensmittel.

„Gluten (Weizen, Dinkel, Einkorn, Kamut, Gerste, Roggen, Hafer…) ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten: Brot, Pasta, Kuchen, Gebäck, Pizza, Fertiggerichte, Bier, Soßen, Dessertcreme, Zichorie…“

Tipp N°7

Versorgen Sie sich reichlich mit Probiotika und Präbiotika aus Lebensmitteln, um eine ausreichende Zufuhr guter Bakterien für das Darmmikrobiom sicherzustellen und die Immunabwehr zu stärken.

  • Milchsauer fermentiertes Gemüse, milchsauer fermentierter Käse und Joghurt, Oliven, Gewürzgurken, Bierhefe, Miso-Suppe, Sauerteigbrot, Zwiebel, Knoblauch, Schalotte, Lauch, Kefir, Kombucha…
Tipp N°8

Die Nahrung ausreichend kauen und sich in einer ruhigen Umgebung Zeit für die Mahlzeit nehmen.

Tipp N°9

Verdauungspausen einlegen, indem regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten vermieden werden.

Tipp Nr. 10

Den ganzen Tag über auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit einem gering mineralisierten Wasser achten (niedriger Trockenrückstand bei 180 °C) und rund um die Belastung ein mineralstoffreicheres Wasser trinken.

Schritt 2

Wie lässt sich die Ernährung während einer langen Ausdauerbelastung optimal gestalten?

Die Ziele:
  • Die Funktionsweise des Körpers optimieren
  • Den Verdauungskomfort während der Belastung fördern
Eine individuelle Strategie:

Es ist entscheidend, dem Körper den richtigen Treibstoff zu geben, denn genau wie bei einem Auto ist er der Kraftstoff für unseren Motor.
Es gibt gemeinsame Regeln, um die Ernährung während einer langen Ausdauerbelastung bestmöglich zu optimieren. Dennoch funktioniert jeder Mensch auf seine eigene Weise.

Faktoren, die bei der Anpassung der Organisation und Zusammensetzung der Ernährung berücksichtigt werden müssen:
  • Die Art und das Intensitätsniveau der sportlichen Aktivität
  • Die individuelle Verträglichkeit und Empfindlichkeit des Verdauungssystems
  • Das eigene Empfinden, der Geschmack und die individuellen Vorlieben
Eine Regel, die bei der Auswahl der Energiezufuhr beachtet werden sollte:
  • Gesunde Produkte mit möglichst einfachen und natürlichen Zutaten
Die verschiedenen Energiesubstrate:
  • Energieriegel
    • Sie eignet sich für lange Belastungen, wird vom Körper langsamer aufgenommen und kann eine interessante Menge an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen enthalten.
    • Produkte mit natürlichen Zutaten und unraffiniertem Zucker mit moderatem glykämischem Index sowie Proteinen, Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen bevorzugen.
  • Energiegel
    • Es ist sehr kohlenhydratreich und hat einen hohen glykämischen Index. Dadurch wird es vom Körper schnell aufgenommen, was bei einer langen Belastung jedoch eher nachteilig ist.
    • Es kann nämlich Blutzuckerspitzen verursachen, liefert nur sehr wenige Vitamine und Mineralstoffe und führt aufgrund seiner Säure häufig zu Verdauungsbeschwerden.
    • Es eignet sich besser für einen kurzen Wettkampf, bei dem eine schneller verfügbare Zuckerzufuhr erforderlich ist. Bei einem langen Belastungszeitraum kann es jedoch punktuell eingesetzt werden, etwa bei einem starken Energieabfall oder am Ende des Wettkampfs.
    • Damit das Energiegel richtig aufgenommen wird, muss es mit Wasser eingenommen werden.
  • Sportgetränk
    • Sie sollte isotonisch sein, das heißt, die gleiche Konzentration wie das Blut aufweisen, um eine bessere Aufnahme zu ermöglichen und Verdauungsbeschwerden sowie Dehydrierung zu vermeiden.
    • Sie sollte hochwertige Kohlenhydrate enthalten, um dem Körper regelmäßig und schrittweise Zucker zuzuführen.
    • Eine angemessene Menge unraffinierter Zucker pro Portion, etwa 30 bis 40 g Kohlenhydrate pro 500 ml, ist völlig ausreichend.
    • Vitamine und Mineralstoffe zur Optimierung der Flüssigkeitszufuhr und der Kohlenhydratverwertung, zur Unterstützung der Muskelfunktion, zur Bekämpfung der Übersäuerung des Körpers und zum Ausgleich der Schweißverluste.
  • Verpflegung entlang der Strecke und persönliche Verpflegung
    • Die Verpflegung entlang der Strecke und die persönliche Verpflegung helfen dabei, der Monotonie von Gels, Riegeln und Energydrinks entgegenzuwirken.
    • Bei langen Belastungen wird empfohlen, salzige Lebensmittel und verschiedene Zubereitungen zu verzehren, um eine „Mahlzeit als Zwischenverpflegung“ zur Verfügung zu haben und den Körper mit unterschiedlichen Mengen an Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten und essenziellen Fettsäuren zu versorgen (Sandwich, Süßkartoffelpüree, Reis, Obst, dunkle Schokolade, Nüsse, Trockenfrüchte …).
  • Proteine und BCAA
    • Die Einnahme von BCAA ist bei längeren Belastungen sinnvoll, um einer zu geringen Proteinzufuhr entgegenzuwirken und eine leicht assimilierbare Ausgleichszufuhr zu gewährleisten.
    • Diese Zufuhr verzweigtkettiger Aminosäuren aus Leucin, Isoleucin und Valin ergänzt die über die Ernährung während der Belastung aufgenommene Proteinzufuhr.
    • Bei Sportlerinnen und Sportlern, die ihre Ausdauerleistung optimieren möchten, helfen sie dabei, Kohlenhydratreserven zu schonen und die Ermüdung der Muskulatur sowie des zentralen Nervensystems hinauszuzögern.
    • Mindestens 1 g BCAA 2.1.1 (50 % Leucin + 25 % Isoleucin + 25 % Valin) pro Belastungsstunde.
Wie lässt sich die Energiezufuhr in der Praxis organisieren?
  • Je nach Bedarf, individueller Verträglichkeit, Intensität und Art der Belastung etwa 30 bis 90 g Kohlenhydrate pro Stunde (Belastungsgetränk plus Nahrungszufuhr).
  • Energieprodukte mit niedrigem bis moderatem glykämischem Index bevorzugen, um Blutzuckerspitzen zu vermeiden und eine gleichmäßige Energieversorgung sicherzustellen.
    Vorzugsweise ein Energieriegel mit höherem Anteil an Proteinen und essenziellen Fettsäuren sowie einem geringeren Kohlenhydratanteil.
  • Regelmäßige Abstände bei der Nahrungsaufnahme (etwa alle 20 bis 30 Minuten), um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
  • Gegen Ende der Belastung können Kohlenhydrate mit höherem glykämischem Index verzehrt werden, die leicht assimilierbar sind: Einerseits, um der Erschöpfung der Glykogenspeicher entgegenzuwirken und bis zum Ende der Belastung Wachsamkeit, Konzentration und Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, andererseits, um die Verdauungsarbeit des Körpers zu minimieren.
    Denn während der Belastung wird die Verdauung verlangsamt, um die Muskel- und Herzfunktion zu optimieren.
  • Die Energiezufuhr regelmäßig mit salzigen Lebensmitteln und selbst zubereiteten Speisen variieren, um der Monotonie von Gels, Riegeln und Energydrinks entgegenzuwirken.
  • Während der gesamten Belastung für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen, um die schweißbedingten Flüssigkeitsverluste auszugleichen und die Aufnahme der zugeführten Kohlenhydrate zu erleichtern.
    Wasser und Energiedrink abwechseln und häufig in kleinen Schlucken trinken, insgesamt 300 bis 500 ml pro Stunde – je nach Wetterbedingungen und individuellem Bedarf.
Für eine durchschnittliche Zufuhr von etwa 60 g Kohlenhydraten pro Belastungsstunde:
  • 1 Energieriegel + Energiedrink mit 40 g Kohlenhydraten
  • ¾ einer Banane + Energiedrink mit 40 g Kohlenhydraten
  • 1 Energiegel mit 20 g + Energiedrink mit 40 g Kohlenhydraten
  • 30 g Datteln + Energiedrink mit 40 g Kohlenhydraten

 Vorsicht bei einer zu hohen Kohlenhydratzufuhr:

Die insgesamt aufgenommene Nahrung sollte innerhalb eines bestimmten Rahmens bleiben (30 bis 90 g Kohlenhydrate pro Belastungsstunde), damit der Körper nicht durch eine zu hohe Kohlenhydratzufuhr überlastet wird, die nicht aufgenommen werden könnte und Magen-Darm-Probleme oder Dehydrierung verursacht.

 Im Training testen:

Es ist wichtig, den Darm daran zu gewöhnen, während der Belastung Nahrung aufzunehmen, um die Verdauungsverträglichkeit und die erforderliche Energiemenge zu testen und so die Leistungsfaktoren bestmöglich zu optimieren.

FAZIT

Diese Erläuterungen dienen als allgemeiner Rahmen für die Gestaltung der Energiezufuhr während einer lang andauernden Ausdauerbelastung.
Dennoch muss dieser Ansatz individuell an die jeweilige Funktionsweise angepasst werden, um die positiven Auswirkungen auf die Energiebereitstellung und das Verdauungswohlbefinden optimal zu nutzen.

Schritt 3

Wie gestaltet man die letzte Woche vor dem Wettkampf?

 

Die Ziele:

  • Die Einlagerung von Energie in Form von Glykogen (Zuckerspeicher des Körpers) optimieren
  • Das Verdauungswohlbefinden fördern und Magen-Darm-Probleme während der Belastung vermeiden
Beispiel für ein Protokoll vor dem Wettkampf:

 

 

  1. Die tägliche Kohlenhydratzufuhr (Reis, Nudeln, Quinoa, Grieß, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brot, Haferflocken …) an den ersten drei Tagen der Woche vor dem Wettkampf um ein Drittel reduzieren.
  2. An Tag -3 ein kurzes Training auf nüchternen Magen absolvieren, um das Stoffwechselfenster nach der Belastung zu nutzen. Dazu ein kohlenhydratreicheres Frühstück einnehmen, um die Phase der Kohlenhydratüberkompensation einzuleiten und die Wiederauffüllung der Glykogenspeicher bestmöglich zu fördern.
  3. Die tägliche Kohlenhydratzufuhr (Reis, Nudeln, Quinoa, Grieß, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brot, Haferflocken …) an Tag -3 und Tag -2 um ein Drittel erhöhen.
  4. In den letzten 3 Tagen je nach individueller Empfindlichkeit reduzieren oder vermeiden: ballaststoffreiche Lebensmittel (bestimmte Gemüse- und Obstsorten, bestimmtes Rohkostgemüse, Vollkorngetreide, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte …); minderwertige Fette; scharf gewürzte Speisen; Alkohol; Kaffee aufgrund seiner anregenden und harntreibenden Wirkung; glutenreiche Lebensmittel aus Weizen (Brot, Nudeln, Kuchen, Feingebäck, Pizza, Fertiggerichte, Bier, Soßen, Dessertcremes, Zichorie …), wobei glutenfreies Getreide und entsprechende Produkte bevorzugt werden sollten (Reis, Quinoa, Hirse, Amarant, glutenfreier Hafer, Buchweizen, Teff, Fonio, Sorghum …).
  5. Am Tag vor dem Wettkampf den Körper nicht überlasten: Die Reserven sind aufgefüllt, daher reicht eine angemessene und gewohnte Nahrungsaufnahme aus, um eine starke Belastung des Verdauungssystems zu vermeiden.
  6. Während der gesamten Woche auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, um die Speicherung von Zucker sowie die ordnungsgemäße Zirkulation und den Transport aller
    für das ordnungsgemäße Funktionieren des Körpers notwendige Stoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Nährstoffe …).
    Achten Sie außerdem während der gesamten Woche auf eine ausreichende Zufuhr von Proteinen, essenziellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Fazit

Dieses Protokoll bietet einen allgemeinen Rahmen für die Ernährung in der Woche vor dem Wettkampf.

Dennoch ist es notwendig, sie individuell anzupassen, um sie spezifisch auf die Funktionsweise jeder einzelnen Person sowie auf die Startzeit, die Art und die Intensität des Wettkampfs abzustimmen.

Schritt 4

Der letzte Schritt besteht darin, herauszufinden, wie man beim Frühstück vor dem Rennen Fehler vermeidet.

„Ziel: Energie und Verdauung“

Die Wettkämpfe beginnen im Allgemeinen morgens, daher ist das Frühstück die letzte Mahlzeit.

Dieses Frühstück soll dem Körper Energie zuführen, um die Aufrechterhaltung der Energiereserven zu gewährleisten und gleichzeitig den Verdauungskomfort während der Belastung zu fördern.

Die Reserven sind aufgefüllt; es ist besser, bei dieser letzten Mahlzeit eine Überlastung zu vermeiden.

 

 Die einzuhaltenden Regeln:


→ Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme

Die Nahrungsaufnahme sollte mindestens 1,5 bis 2 Stunden vor Beginn des Wettkampfs erfolgen, damit die Verdauungszeit bestmöglich eingehalten wird.

  • Einerseits, um möglichen Magenbeschwerden vorzubeugen.
  • Außerdem sollte das Blut beim Start des Rennens für die Muskelfunktion und nicht für die Verdauungsorgane zur Verfügung stehen.

→ Zu vermeidende Lebensmittel

  • Ballaststoffreiche Produkte (bestimmte rohe Früchte, Vollkorngetreide, Vollkornbrot …), insbesondere für Menschen mit empfindlichem Darm.
  • Ein Übermaß an Fetten, Proteinen tierischen Ursprungs und Milchprodukten, die bei einigen eine längere Verdauungszeit erfordern und Verdauungsbeschwerden verursachen können.
  • Glutenreiche Lebensmittel aus Weizen und industriell hergestellte Produkte (Brot, Kuchen, Torten, Feingebäck …), um mögliche Entzündungen im Darmbereich zu begrenzen.

→ Zu bevorzugende Lebensmittel

  • Vitamin- und mineralstoffreiche Lebensmittel, um durch die Belastung bedingten Verlusten vorzubeugen.
  • Hochwertige Kohlenhydrate mit niedrigem bis mittlerem glykämischem Index in angemessener Menge, um Insulinspitzen zu vermeiden und den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.
  • Hochwertige Proteine und Fette in angepasster Menge, hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs, um die Verdauung zu erleichtern.

→ Vorab testen

Während der Trainingsphasen ist es unerlässlich, die Ernährungsstrategie für diese letzte Mahlzeit zu testen und zu bestätigen.


 Ein Beispiel für ein „Müsli“-Frühstück vor dem Wettkampf:

Alle Zutaten in einer Schüssel zubereiten und vermischen.

  • 50 g glutenfreie Haferflocken.
  • Eine reife, in Stücke geschnittene Banane.
  • 30 g einer Mischung aus Nüssen (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse).
  • 30 g Rosinen.
  • 20 g Bio-Pflanzenprotein aus Hanf.
  • 1 Natur-Sojajoghurt ohne Zuckerzusatz.
  • 1 Teelöffel Kakaopulver ohne Zuckerzusatz.
  • 1 Teelöffel Zimt.

Die Mengen sollten entsprechend dem individuellen Profil und den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden.

Zu dieser letzten Mahlzeit ist ein Heißgetränk wie ein Aufguss oder Tee besser geeignet als Kaffee, der bei manchen Personen Verdauungsbeschwerden verursachen kann.

 Zusätzliche Informationen:


Zwischen dem Ende des Frühstücks und dem Beginn des Wettkampfs ist die Einnahme einer Zwischenration nicht erforderlich; es genügt, ausreichend Wasser zu trinken.

Der Stressfaktor kann dagegen zu einer Beeinträchtigung des Blutzuckerspiegels führen.

Für Personen, die dazu neigen, kann ein mit hochwertigem Maltodextrin angereichertes isotonisches Getränk sinnvoll sein, das ein niedriges Dextrose-Äquivalent aufweist (z. B. Maniok-Maltodextrin), und/oder etwa 30 Min. vor dem Start eine leicht verdauliche, kohlenhydratreiche Kleinigkeit verzehrt werden (z. B. Fruchtpüree ohne Zuckerzusatz).


FAZIT

Diese Erklärungen bieten einen allgemeinen Rahmen für die ernährungsbezogene Gestaltung des Frühstücks vor dem Wettkampf.

Dennoch ist es notwendig, sie individuell anzupassen, um sie spezifisch auf die Funktionsweise jeder einzelnen Person sowie auf die Startzeit, die Art und die Intensität des Wettkampfs abzustimmen.

Ein gesunder, sportgerechter Snack

Eine Mahlzeit, die fester Bestandteil der Organisation und Struktur aller Mahlzeiten des Tages ist.

Die Ziele:

 Die tägliche Kalorienzufuhr aufteilen.
 Vor oder nach dem Training eine an den Bedarf angepasste Energieportion zu sich nehmen.
 Möglichen Heißhunger, Naschen und süße Gelüste vermeiden.

Wie bei den anderen Mahlzeiten sollte diese Nahrungsportion hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung ausgewogen sein, um eine schrittweise Energiezufuhr zu gewährleisten und gleichzeitig das Verdauungsbefinden zu fördern.

In der Praxis:

 Eine Portion frisches Obst der Saison und/oder Trockenfrüchte, um reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien aufzunehmen und den Säurehaushalt des Körpers auszugleichen. Etwa 30 g einer Mischung aus Nüssen (Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse …), um hochwertige Proteine und Fette zu liefern, die allgemeine Körperfunktion zu optimieren und das Sättigungsgefühl zu regulieren.
2 Stücke dunkle Schokolade mit mindestens 70 % Kakaoanteil, um von einem natürlichen Stimulans sowie von einer Zufuhr an Magnesium und Antioxidantien zu profitieren.

Bei dieser Zwischenmahlzeit sollte der Verzehr von Produkten mit hohem glykämischem Index und von verarbeiteten Produkten (Schokoriegel, Kuchen, Feingebäck, Fruchtsäfte, Limonaden, Energydrinks …) möglichst vermieden werden.

FAZIT

Diese Erklärungen bieten einen allgemeinen Rahmen für die Umsetzung einer gesunden und sportgerechten Zwischenmahlzeit im Bereich der Ernährung.
Dennoch ist es notwendig, sie zu individualisieren, um sie gezielt an die Funktionsweise jedes Einzelnen anzupassen.

Dieser Inhalt wurde von unserem Botschafter Guillaume Klein veröffentlicht (persönlicher Coach, Experte für Sporternährung und Gesundheit / Spezialist für Ultra-Ausdauer)

  • Abschluss bei Nutriformation mit Spezialisierung auf Mikronährstofftherapie und Ernährungstherapie
  • Ausgebildet in Sporternährung an der Akademie für positive Ernährung Evonutri
  • Ultra-Trail-Coach, ausgebildet von der Leichtathletik-Liga Auvergne-Rhône-Alpes
  • Ernährungsberater und Ernährungswissenschaftler bei der Profimannschaft des FC Metz (seit 2018)
  • Ernährungsberater und Ernährungswissenschaftler beim Ausbildungszentrum des FC Metz (seit 2019)
  • Entwickler der EPIC®-Methode

Als leidenschaftlicher Sportler und Ultra-Ausdauerathlet im Lauf- und Ultraradsport konnte Guillaume die Vorteile einer natürlichen, auf seinen tatsächlichen Bedarf abgestimmten und ausgewogenen Ernährung sowie eines individuell angepassten, spezifischen Trainings am eigenen Körper testen. Guillaume schätzt hochwertige Produkte, die den Ernährungsbedürfnissen von Sportlern gerecht werden und zugleich aus gesundheitlicher Sicht eine möglichst natürliche Zusammensetzung aufweisen.

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Wenn Sie weitere Informationen oder Ratschläge wünschen, können Sie Guillaume gerne über seine Website kontaktieren www.naturenergy.live.

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