Was ist oxidativer Stress?
- Oxidativer Stress bezeichnet ein Ungleichgewicht zwischen der Produktion reaktiver Sauerstoffspezies, den sogenannten freien Radikalen, und den Abwehrmechanismen des Körpers.
- Dieser Zustand des oxidativen Stresses liegt vor, wenn mindestens eine der folgenden drei Bedingungen gegeben ist: ein Überschuss an freien Radikalen, unzureichende Abwehrmechanismen und unzureichende Reparaturmechanismen (Quelle: Dr. Dany MERCAN).
- Er ist die Ursache für die Produktion freier Radikale, instabiler Moleküle, die direkt aus der Atmung entstehen. Etwa 2 % des verbrauchten Sauerstoffs erzeugen diese freien Radikale (Quelle: Studie von Camille Migdal von der Universität Lyon).
- Es handelt sich um einen für das menschliche Leben unverzichtbaren physiologischen Mechanismus, der es dem Menschen ermöglicht, sich gegen zahlreiche Viren, Entzündungen, Bakterien usw. zu schützen.
- Bei unzureichender Kontrolle breitet er sich aus, greift die Zellbestandteile an (Kohlenhydrate, Lipide, Proteine …) und begünstigt das Auftreten von Krankheiten (Diabetes, Alzheimer, Katarakt …) oder den Verlust von Funktionen, also eine beschleunigte Alterung (Quelle: Theorie der Alterung durch freie Radikale von Dr. Denham HARMAN).
- Ernährung und Lebensweise beeinflussen den oxidativen Stress: Es scheint wichtig, Quellen freier Radikale wie Umweltverschmutzung, Rauchen, Alkoholkonsum, UV-Strahlung, Mangelernährung (Pestizide, Zusatzstoffe …), Stress, Bewegungsmangel und intensive körperliche Aktivität zu vermeiden.
Oxidativer Stress und körperliche Aktivität
- Sportliche Betätigung führt zu einem hohen Sauerstoffverbrauch, der oxidativen Stress verursacht.
- Je intensiver die Anstrengung ist, desto mehr freie Radikale sind vorhanden.
- Ein Überschuss an freien Radikalen kann die Immunabwehr und ihre Wirksamkeit beeinträchtigen.
- Die eingeatmete Luft belastet die Zellen des Körpers von Sporttreibenden und verursacht Schäden an den Muskelzellen. Dadurch nehmen die Muskelkraft ab und Ermüdungserscheinungen treten frühzeitig auf.
- Ein optimaler Ernährungsstatus ermöglicht es den Zellen, den oxidativen Stress zu kontrollieren und dadurch die zelluläre Anpassung an die Belastung zu fördern. Dabei ist zu beachten, dass die Leistungssteigerung auf dieser Anpassung der Zellen an die Belastung beruht.
Antioxidantien: Abwehr gegen oxidativen Stress
- Antioxidantien sind Stoffe, die die durch freie Radikale verursachte Oxidation und die daraus entstehenden schädlichen Reaktionen verlangsamen oder verhindern.
- Wir verfügen über antioxidative Enzyme, die durch die Aufnahme von Spurenelementen aktiviert werden: Zink, Kupfer, Eisen, Selen und Mangan.
- Es gibt weitere Antioxidantien, die der Körper auf natürliche Weise produziert: Harnsäure und Liponsäure.
- Antioxidative Stoffe können über die Ernährung durch die Aufnahme von Vitaminen (Vitamin A, C, E), Mineralstoffen (Selen, Kupfer, Zink …) oder auch durch die Farbstoffe von Pflanzen (Flavonoide, Carotinoide …) zugeführt werden.
- Obst (Schalenfrüchte, Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Pflaumen, Mangos …) und Gemüse (rote Bohnen, Rote Bete, Artischocken, Rotkohl, Karotten …) sind reich an Antioxidantien. Sie sollten vorzugsweise aus biologischem Anbau stammen, um Pestizide, Zusatzstoffe oder andere Quellen freier Radikale zu vermeiden (Quelle: Studie von Professor LEIFERT von der Universität Newcastle).
- Bestimmte Gewürze sind reich an Antioxidantien, darunter Kurkuma, Ingwer, Zimt, Kreuzkümmel, Curry, Thymian, Pfeffer und Petersilie ….
- Die ATLET-Produktlinie : Die Marke ATLET versucht, oxidativen Stress zu bekämpfen. In ihr Sortiment zu 100 % biologischer Energieprodukte integriert sie Antioxidantien: Acerolapulver, Ingwer, Mandel, Pistazie sowie Phycocyanin und Beta-Carotin aus 100 % reiner Bio-Spirulina.
Wie lässt sich oxidativer Stress erkennen?
- Es können körperliche Anzeichen auftreten: Entzündungen, Alterungserscheinungen, Infektionen, Stress, Müdigkeit …
- Oxidativer Stress kann durch eine spezielle Untersuchung festgestellt werden, den sogenannten Test auf oxidativen Stress, der von verschiedenen Laboren angeboten wird.
Quelle: Artikel auf der Website unseres Partners ATLET
